WOHNUNGSERWEITERUNG AM RUSSENWEG, ZÜRICH (2003/2004)

Durch das Herausbrechen von fünf teilweise tragenden Wänden wurde eine offene Raumfigur herausgeschält, die einer eigenen Logik von Bezügen folgt und mit den daran angegliederten Zimmern in einen räumlichen Dialog tritt. Ein strategisch platzierter Ausbruch zwischen Wohnzimmer und offenem Raum durchbricht die klare Trennung der beiden Raumkategorien und stellt eine markante Gegenrichtung zur Hauptbewegung innerhalb der Wohnung her, welche sowohl weiträumige Sichtachsen durch den ganzen Baukörper erlaubt als auch die öffentlicheren Bereiche innerhalb der Wohnung einander stärker zuordnet. Das durch eine mit sockelhoher Schwelle versehenen Tapetentür zu betretende Bibliothekszimmer ist mit einem Plattenboden aus massiver Erle als intimer, in sich ruhender Raum gekennzeichnet.


OBJEKT
Wohnungszusammenlegung in einem Haus aus den 1910er Jahren


STANDORT
Riesbach, Zürich


MATERIALISIERUNG
Böden in Oregon Pine, Kücheninsel in Roteiche massiv, Einbauschränke in Roteiche massiv und furniert


MITARBEIT
Johannes Käferstein, Urs Meister, Paolo Zannetta

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