© Francoise Caraco, Zürich
Fotos © Martina Meier, Zürich
Fotos © Martina Meier, Zürich
 
 

SHUKOKAI KARATE AKADEMIE, ZÜRICH

Die traditionellen japanischen Prinzipien der Fügung dienten als Analogie im Ausbau des Karatedojos. Bakelisierte Sperrholzplatten im Originalformat von 125x205cm generieren das Fugenbild des Bodens, welcher das gesamte Geschoss einnimmt und in seiner Schlichtheit dem Wesen des Kampfsports verwandt ist. Die Stösse sind in Schiffsdecktechnik verfugt. Im Eingangsraum, der nur barfuss betreten werden darf, vermittelt der Oberflächenglanz der Bodenplatten einen wertvollen und verletzlichen Charakter, während in den Garderoben die nach oben gewendete Rückseite derselben Platten mit der vom Druck der Verleimung erzeugten Siebnarbung Robustheit ausstrahlt und Rutschsicherheit garantiert. Im Trainingsraum geht der Plattenboden von einem schmale Fries entlang der Wand in weiche, hellgrüne Matten über. Eine grosse Schrankwand mit einer schweren Holzschiebetür verbindet den Aufenthaltsraum mit dem Karatedojo.

 

OBJEKT
Umbau eines Gewerbegebäudes, Baujahr 1956, Einbau eines Karatedojos im Obergeschoss


STANDORT
Zürichbergstrasse 22, 8032 Zürich

 

MATERIALISIERUNG
Böden in phenolharzbeschichteten Sperrholzplatten, eingebaute Möbel in Erle Dreischicht und massiv, Garderobebänke in Eternit


MITARBEIT
Johannes Käferstein, Urs Meister

karateakademie.pdf